Angelzubehör



Angelzubehör gibt es im Überfluss. Nicht alles davon ist am Wasser wirklich zu gebrauchen. Besonders schlecht sind leider sehr oft Angelsets für Anfänger, aus dem Spielzeugladen, vom Discounter oder aus dem lokalen Baumarkt. Selbst ein Profiangler fängt mit schlechtem Angelgerät keine grossen Fische. Nicht immer muss das eine Frage des Preises sein. Kostengünstiges Angelzubehör findet ihr Online da hier oft direkt beim Importeur oder Hersteller bestellt wird, auf Angelmessen und während Verkaufevents in den Fach- und Ladengeschäften.

Ab sofort ist es möglich direkt über unsere Webseite hochwertiges und kostengünstiges Angelzubehör zu bestellen. Des weiteren liefern wir Lebendköder wie zum Beispiel Maden und Würmer, sowie Qualitätskleidung für Angler. Zur Förderung der Jugendfischerei in Deutschland bieten wir Euch ein exklusives Kinder Angelset zum Angebotspreis von nur 59,90€.



Kinder Angelset Angebot
Anfänger Angelset Combo für Kinder

 


Angelfachgeschäft


Eine teuere Angelrute oder Rolle sollte man vor dem Kauf in die Hand nehmen und testen. Sowieso ist es sinnvoll verschiedene Modelle zu vergleichen. Nur so kann man sicher sein, dass alles passt und man mit dem Ankauf zu 100% zufrieden ist. Ein Angelladen ist hier die erste Anlaufstelle. Manchmal kann man dort sogar ein noch besseres Angebot aushandeln wie bei den Online-Stores.
Die aktuellsten Fangberichte und eine nette Unterhaltung gibt es gratis zu jedem Besuch im Angelfachgeschäft. Ein Angelgerätehändler ist auch die klassische Anlaufstelle für eine Tageskarte (im Angelurlaub). Wer zweifelt ob das Fischen erlaubt ist sollte sich immer vorab informieren. Bei den echten Angler Hot-Spots werden auch Rekordfänge angemeldet und durch die Besitzer der Geschäfte beglaubigt. Wer auf Angelreisen Fotos von riesigen Fischen im Angelladen sieht, der kann sicher sein, dass er am richtigen Platz ist. Viele moderne Angelfachgeschäfte haben inzwischen auch einen eigenen Online-Shop, in dem Ihr Euer Angelzubehör bequem von zu Hause aus bestellen könnt.


Angelköder künstlich


Angeln mit Kunstköder in Angelsee
Angeln mit Kunstköder

Das Angeln mit Kunstködern zählen wir persönlich zu einer der spannensten Angelarten. Man probiert ein Lebewesen oder natürliches Futter so gut es geht zu imitieren um den Zielfisch zum Anbiss zu überzeugen. Ob das nun beim Spinnfischen oder beim Grundangeln mit künstlichen Ködern passiert, Fische - gefangen auf Köder, die nicht in der Natur vorkommen - sind ein doppelter Erfolg und eine Bestätigung an das eigene Wissen und der Wahl der Angeltechnik.


Blinker und Spinner


1907 wurde der erste Blinker kommerziell gefertigt. Selbstgebaute Blinker werden noch heute aus alten Löffeln angefertigt. Der grosse Unterschied zu einem Spinner ist, dass ein Blinker asymetrisch durch das Wasser läuft. Hierbei wird ein kranker, angeschlagener Fisch imitiert. Ein Spinner(blatt) dreht sich um die eigene Achse und führt eine symetrische Drehbewegung im Wasser aus. Ein guter Wirbel vor dem Spinner schützt vor Schnurrdrall.


Ein Tipp von erfahrenen Spinnfischern ist, zwei Wirbel vor dem Spinner zu benutzen. Das gibt noch mehr Bewungsspielraum und der Schnurrdrall auf ein minimum reduziert. Sehr erfolgreich sind Spinner mit zwei Spinnerblättern. Die Modelle sind etwas grösser und man fischt das Oberflächenwasser ab. Ein Doppelspinner sinkt weniger als ein einfacher Spinner. Das erste Mal sahen wir die Doppelspinner bei Jan Eggers in Holland zum Hechtangeln. Für die kleinen, flachen niederländischen Polder Kanäle eigenen sich (Doppel)spinner sehr gut und sind eine echte Geheimwaffe zum Angeln auf Hecht.

Spinner Hecht
Spinnfischen auf Hecht in Holland

Wobbler, Twister und Gummifische


Wobbler


Im Jahr 1884 wurden die ersten Raubfische auf einen 'modernen' Wobbler gefangen. Seit dem Beginn war das Ziel hierbei, auf Raubfisch zu angeln ohne Köderfische die man zuvor mühsam fangen mussste. Im deutschen Wikipedia wird der Name: 'Sir Max Bloomerich' genannt. Ein Wobbler errinert am stärksten an einen kleinen Beutefisch. Ein gute Führung vorausgesetzt. Übung macht den Meister!

Die wohl bekannteste Marke ist Rapala. Der Name ist selbst zu einem Synonym für sehr gute Wobbler geworden. Die Erfindung des Finnen 'Lauri Rapala' im Jahr 1936 war der Beginn einer einmaligen Erfolgsgeschichte.

Bei Youtube gibt es einen Dokumentarfilm mit vielen original Aufnahmen von alten Wobblern aus der damaligen Zeit. Ein Tipp an alle Spinnfischer zur Schonzeit. Günstige Wobbler Angebote findest Du hier unten.

Übersicht der Preise von den besten Rapala Wobblern.

Heutzutage gibt es Modell mit perfekten 3D Schuppen-Print und kleinen beweglichen Augen. Die allerersten Fischnachbildungen zum Fang von Sportfischen wurden schon viel früher angefertigt. Es gibt Funde bei Ausgrabungen in China und Ägypten von 2000 v. Chr., die schon sehr stark an einen Wobbler wie wir ihn kennen erinnern. Damals wurden Angelköder aus Knochenstücken geschnitzt und Angelhaken aus geschmiedeter Bronze angefertigt. In China wurde Angelschnur aus Seide gesponnen.

Wer mehr über die Sportfischerei damals erfahren möchte, dem empfehlen wir folgendes Buch von 'Izaak Walton' aus dem Jahre 1653. Ein Orginal wird wohl kaum noch zu finden sein, hier gibt es eine unbearbeite Reproduktion. Das Buch ist übrigens nach der Bibel und Shakespeare auf Platz 3. der am meist gedruckten Bücher Englands aller Zeiten!

The Compleat Angler or the Contemplative Man's Recreation


Hechtangeln mit Kunstköder

Zitat Marco Solar / 2014: "Meiner Meinung nach werden Kunstköder, vor allem aber Wobbler, mehr und mehr für das Auge der Käufer gestaltet. Sicher fangen sich die Verkäufer mit vielen tollen Wobblern viele Kunde, aber ob man hiermit auch soviel besser am Wasser fängt bleibt dahingestellt? Als Sammler sieht das ganze natürlich anders aus. Manche Kunstköder sind kleine Kunstwerke und besser hinter einer Glasscheibe wie in einem Fischmaul aufgehoben. Altes Angelgerät ist Heute sehr viel Wert und es gibt Sammler die Hohe Preise bezahlen. Zum Beispiel für: 'Heddon Fishing Lures' Anfang 19. Jahrhundert. Der erfolgreichste Wobbler für mich bleibt der Rot-Weisse. Vielleicht auch weil ich aus Köln komme und der FC nie weit weg war. Ein Blick in die Köderkiste eines erfolgreichen Spinnfischer lässt schnell sehen, nur die Klassiker fangen wirklich immer und überall. Und niemand braucht mehr als 5 verschiedene Modelle hierzu. Gute Farben sind: Silber, Fire Tiger grün / gelb und blau / weiss Kombinationen.


Mit der Form des Wobbler und seiner Tauchschaufel variert auch seine Schwimmeigenschaft. Je nach Saison kann man so sehr gezielt bestimmte Gewässerabschnitte abfischen. Das Angeln mit 'Poppern' ist und bleibt mit jedem Anbiss spannend. Oft beissen die Hechte erst im letzten Moment direkt vor den Füssen. Eine goldene Regel ist es, nie zu schnell einzuholen oder den Mut zu verlieren. Auch nicht beim letzten Meter vom Wurf.


Twister und Gummifische


Twister Kunstköder

Twister und Gummifische sind eine Weiterentwickelung der Wobbler. Ein Gummifisch ist, wie der Name schon sagt eine Weichplastiknachbildung eines Köderfisch. Ein Twister ist wiederum eine vereinfachung eines Gummifisch und meist etwas kleiner. Besonders Zander und Barsche lassen sich gut mit Gummifischen und gelben Doppelschwanz Twistern überlisten. In Amerika werden Gummifische meist mit einem Geruchsstoff geliefert. Auch beim Meeresangeln sind Plastikköder immer ein guter Zusatz zum Pilker und garantieren tolle Beifänge. Selbstleuchtende Gummfische laufen gut auf Zander und eine Kombination aus Spinner und Twister ist sehr erfolgsversprechend auf Forellen. Heutzutage gibt es Angler die sich Ihre eigenen Gummishads selber giessen. Im Meer werden viele Meerbarsche auf Gummiköder gefangen.

Aktuell kommen viele verschiedene Unterarten der Sportfischerei auf, wenn es um das Angeln mit Plastikködern geht. Die neuen Techniken schwappen aus Amerika über den Atlantik zu uns nach Europa. Man angelt nun mit dem Drop Shot Rig, der Finesse Montage und Rig's aus Texas und Carolina. Am Ende sind wir alle Spinnfischer und angeln mit Gummifischen und Twistern auf Raubfische.


Pilker


Pilker sind eine Kombination aus Angelköder und Blei. Man kann die verschiedenen Modelle am besten am Gewicht unterscheiden. Die am meisten benutzten Pilker zum Dorschangeln wiegen zwischen 80gr. und 200gr. Je nachdem ob man auf der Ostsee oder bei einem Wrack in der Nordsee fischt gibt es sehr verschiedene Bedingungen. Die grössten Dorsche werden mit schweren Pilkern und enormen Drillingen gefangen. Wenn der Pilker mehr als 300gr. wiegt wird das Angeln auf dem Meer schnell zu einer Kraftprobe. Dafür wird man aber meist mit riesigen Fischfilets am Ende des Tages belohnt.
Ein Plastikköder montiert an einem 80cm. langen Stück Schnur kann man sehr gut als Beifänger einsetzen. Viele Fische fallen auf den zusätzlichen Reiz rein. Pilker kann man ebenso mit Tintenfischnachbildungen oder Gummifischen nach Belieben aufrüsten. Wir hatten hatte immer gute Fänge auf rot / gelbe Beifänger am Pilker oder Seitenarm.


Pilker selbst gießen


Angelblei und Pilker kann man kostengünstig selbst gießen. Einen Gaskocher besitzen die meisten von Euch sowieso schon und Blei gibt es bei einer Autowerkstatt wo Reifen gewechselt werden im Überfluss. Aber Achtung mit Blei ist ein Auto oder eine Schubkarre schnell überbeladen! Ich spreche aus Erfahrung. Ein paar helfende Hände braucht man sicher. Mit der nützlichen Info über 'Bleivergiftung' im Hinterkopf und einer 'Gußform' kann man loslegen. Wer es noch günstiger mag benutzt anstatt einer Bleigußform einfach altes Kupferroher zum Auffüllen. Ein Gußform ist nicht für alle Pilkerarten nötig, mit ein paar alten Rohrstücken kann man beginnen. Bevor man anfängt den ganzen Vorrat zu sägen, solltet Ihr erst ein oder zwei Test Pilker herstellen. Das Gewicht, bzw. die Füllhöhe muss man im Einzelfall gut ausloten bis alles passt. Mit ein bisschen Erfahrung kann man einen Vorrat für sich und seine Angelkollegen schnell herstellen.


Boilies | künstliche Karpfenköder


Boilies sind ein echtes Phänomen der Gegenwart und vielleicht auch der grösste Geldgeber so mancher Angelfirma. Eine Erfolgsgeschichte hat die gekochte Teigkugel sicher geschrieben. Das Internet ist voll über Berichte zu dem besten Boilie. Ganz so Neu ist das Angeln mit Teig dann auch wieder nicht.

Hier findet ihr eine tolle Dokumentation von Thomas Kalweit über Boilies: Wer erfand den Boilie?


Ein echte Naturköder ist ein Boilie nicht da meistens vom Verzehr abgeraten wird. Und auch der Name - High Nutrient Value kurz 'HNV' - lässt uns an Nahrungsergänzungsmittel denken. An sich ist das noch kein Problem. Problematisch wird es erst wenn eine Vielzahl von Angler grosse Mengen Boilies in kleine Gewässer einbringen. Schnell bekommen alle Fische einen typischen prall gefüllten Bauch. Es scheint als könnten die Fische manchen Ködern, genau wie wir zum Beispiel Kartoffelchips einfach nie wiederstehen. Interesant wird es wenn man begreift mit welchen Ködern man gut gefangen hat und eine Logik in seinem eigenen Boiliemix entwickelt. Zusätze wie Knoblauchpulver aus dem Bio Laden und Maggi gebe wir an dieser Stelle als unsere Geheimtipps zu einem unschlagbaren Boiliemix preis.
Zur Herstellung ist aufjedenfall ein Boilieroller unerlässlich. 18mm sind perfekt wenn Ihr ein 20mm Wurfrohr benutzt. Selbst gerollte Boilies werden immer ein klein wenig grösser. Eine unregelmässige Form von zum Beispiel handgerollten Hakenködern zaubert manchmal auch Traumfische beim Karpfenangeln an den Haken!

Boilie, Mais, Frolic - Karpfenködermix Boilie und Frolic - Karpfenködermix

Experimente mit kleinen Boilies von 10mm und grossen (Waller)Boilies sind immer erfolgreich. Nur die Schlussfolgerung was der bester Köder ist wird immer schwieriger. Eine weitere Dimension bieten schwimmende Pop-Up's und Pellets. Wobei diese Aufgrund der komplett organischen Struktur wiederum unter Naturköder zum Karpfen- und Welsangeln fallen.


Boilie mit Knoblauchpulver und Eierschalen | Karpfenrig
Boilie mit Knoblauchpulver und Eierschalen | Karpfenrig

Naturköder


Maden, Würmer, Mais und Kartoffeln werden wahrscheinlich für immer die Klassiker unter den Angelködern bleiben. Letztere hat jederman zu Hause und Würmer kann man sich im Notfall im Freien selbst graben. Bei Maden aus der Biotonne kommen uns Zweifel. Ein Glück das wir ab sofort auch Lebenköder wie Maden und Würmer in verschiedenen Größen deutschlandweit liefern können. Ab du nur ein paar Dosen oder literweise Lebenköder benötigst, wir garantieren dir einen fairen Preis und Topqualität.

Bei Interesse zum Ankauf von Lebenködern aus unserem Angebot reicht schon ein kurze Mail und wir senden dir eine Übersicht mit unseren Preisen und Verfügbarkeiten.



Maden und Caster


Maden kauft man immer gekühlt und unterwegs sollte das auch so bleiben. Sobald die ersten Maden verpuppen vernimmt man einen einmaligen Geruch. Eine Kombination aus verpuppter Made und frischer lebendiger ist für Forellen unwiderstehlich. Wer ruhige Finger hat fängt mit einem feinen Haken viele Rotfedern und andere kleine Weissfische auf Caster. So heissen verpuppte Maden. Voraussetzung ist, dass der inzwischen harte Panzer nicht zerbricht und nur durchstochen wird.


Kartoffeln und Co.


Kartoffeln sind bei weitem erfolgreicher und bessere Köder als Ihr denkt. Wer lässt sich auf einen Vergleich ein? Ein Rute mit teurem Boilie und eine Rute mit simpler gekochter Kartoffel. Die Montage bleibt die gleiche und ich tippe jetzt auf 3:1 für die Rute mit Naturköder. Ausser Kartoffeln eignen sich gekochte Bohnen und Erbsen ebenso. Wenn Ihr Eure gekochten Hakenköder zuhause schon auf einen kleinen Vorrat Vorfächer aufzieht und einfriert verliert Ihr keine Zeit am Wasser mit anködern. Gefroren halten die Naturköder besser auf dem Vorfach und man kann weiter werfen.


Mais der gelbe Klassiker


Mais ist billig im Futtermarkt erhältlich und wird per 25kg. Sack abgerechnet. Wichtig ist, dass Ihr den Angelmais immer gut durchkocht. Nach dem Kochen ist der Fantasie keine Grenze mehr gesetzt. Farb- und Lockstoff wird jetzt super aufgenommen und bildet später eine wahre Wolke im Wasser. Mais ist für uns ein Sommerköder. Erst bei hohen Temperaturen tritt die Gärung schnell ein und man bekommt den perfekten Karpfenköder. Auch Graskarpfen lieben einen Futterplatz aus 'stinkendem' Mais. Alte Plastikeimer mit Deckel gibt es gratis bei Restaurants und Frittenbuden.
Dosenmais - unserer Meinung nach in vielen Gegenden der am meisten eingesetzte Köder, wenn man auf Grund angelt. An manchen See flüchten die grossen Fisch inzwischen vor den gelben Maiskörnern aus der Dose. Im Angelladen gibt es speziellen Angelmais in verschiedenen Farben und Gerüchen. Eine tolle Kombination sind einzelne gefärbte Maiskörner und Boilies. Das nimmt den Grossen oft die Scheu und verleitet zum Anbiss.

gefärbter Pop Up Mais zum Karpfenangeln

Lockfutter Paniermehl


Paniermehl gibt es in jedem Supermarkt und jeder Bäckerei. Mit ein wenig Wasser vermischt ergibt es ein super Futter um die Fische an den Angelplatz zu locken und dort zum Fressen zu animieren. Wenn Ihr die ersten Erfahrungen gesammelt habt könnt Ihr beginnen zu experimentieren. Ein Mix mit verschiedenen Mehlen zum Beispiel Biskuit oder Maismehl sowie Zusätze in flüssiger und trockener Form ergeben einen persönlich Futtermix. Jeder Stippangeler kann hier stundenlang drüber diskutieren.

Unser persönlicher Tipp ist: Frolic und roter Lebensmittelfarbstoff. Hiermit kann man einmal ein gutes Futter für Karpfen mixen und zweitens sein Paniermehl rot färben ohne den Geschmack zu beeinflussen. Es scheint als ob rot eine lockende Wirkung auf Fische hat... Sehr gerne höre wir von Euren Empfehlungen zum Thema bei und den weiteren Social Media Portalen. Den Link dorthin gibt es am Ende der Seite.


Hechtköder


Achtung mit Köderfischen! Hechte und andere Raubfische lieben natürliche Köderfische. Allerdings ist die Chane das man einen grossen Fehler begeht nicht weit entfernt. In vielen Ländern ist es nicht erlaubt lebendige Köderfische zu benutzen. Aussnahmen bildet die Hochseeangelei auf Hai und Schwertfisch. Auch Köderfische als Hechtködern aus anderen Gewässern wie dem eigentlichen Angelsee sind problematisch und können fremde Krankheiten übertragen. Angeln mit ganzen Köderfischen erfordert etwas Übung und Kentniss. Ausser Köderfischen eigenen sich Blinker und Spinner sowie Gummifische und Wobbler sehr gut als Hechtköder. Auch spezielle Hechtfliegen kommen zum Einsatz. Die Form und Grösse errinert sehr an Fliegen zum Dorschangeln.

Toter Köderfisch am System - einen Fischfetzen bzw. einen kleinen ganzen Köderfisch kann man wie einen Gummifisch am Drakovic System zum Spinnfischen auf Hecht einsetzen. Hier gibt es eine fertige Montage zum Angeln mit totem Köderfisch

.
Drakovic Köderfischsystem

Ein scharfes Messer gehört beim Hechtangeln mit Köderfisch immer mit in die Angelkiste. Genauso ein Handtuch und ein Zange zum entfernen der Montage. Ungeübten Raubfischanglern empfehle wir zusätzlich eine waidgerechte Rachensperre und Handschuhe zum entfernen der Haken aus dem Maul der Räuber. Hier findest du die besten Kunstköder zum Hechtangeln bei unserem Online Partner für 1A Markenausrüstung.


Angelrollen


Angelrollen entscheiden über Erfolg und Misserfolg. Mit unpassenden, schlechten oder falsch eingesetzten Angelrollen entscheidet man selbst schon vor dem Fang über das Glück und Unglück. Mit einer guten Angelrolle wirft man weiter, hat man mehr Kontrolle beim Drill und kann am Ende den einen heftigen Traumfisch auch wirklich bis in den Kescher lotsen. Wer hier spart, spart nicht an der richtigen Stelle. Leider sind die meisten Rollen aus den Discountmarkt 'Angel Starter Sets' nicht zu gebrauchen und man verliert schnell die Freude am Angeln. Wer in eine gute Angelrolle investiert tut dies für viele Jahre. Meist sogar für Jahrzehnte. Wir haben unsere Lieblingsrollen gefunden und brauchen seit Jahren keine weiteren. Daiwa und Penn Angelrollen haben unser volles Vertrauen und Enttäuschhen nicht.

Stationärrolle
Stationärrolle

Multirollen vs. Stationärrollen


Mulitrolle Penn
Penn Multirolle

Multirollen sind in Deutschland im Vergleich zu Amerika wenig bekannt. Im Gegensatz zu einer Stationärrolle hat man mit einer Multirolle direkten Kontakt zum Fisch, da die Schnur nicht durch ein Schnurlaufröllchen umgeleitet wird. Auch die Kraftverteilung auf die Achse der Rolle ist viel effizienter. Angelruten für Multirollen haben mehr Ringe, da die Schnur über der Rute geführt wird und unter Anspannung besser verteilt werden muss. Multirollen werden oft zum Brandungsangeln, Hochseefischen und Wallerangeln eingesetzt.




Baitcasting Multirollen und Ruten


Baitcasting kommt, wie der Name schon ahnen lässt, aus Amerika. Man benutzt dort zum Spinnfischen sehr oft kleine Multirollen, bei denen man mit seinem Daumen den Freilauf der Rolle zum Werfen öffnet. Die Angelruten haben einen Pistolengriff und so kann man aus dem Handgelenk sehr präzise werfen und drillen. Wichtig ist, dass man seine Freilaufbremse an der Rolle gut einstellt. Sonst gibt es beim Werfen Schnursalat. Persönlich finden wir Baitcasting sehr spannend und hatte auch schon in Deutschland Erfolg mit dieser wenig bekannten Technik des Spinnfischens.
Hier gibt es eine gute Übersicht zu Baitcasting Multirollen und Ruten.


Angelruten


Die ersten Angelruten waren nicht mehr als ein langer Stock. Bambus eignet sich besonders gut. Im Angelurlaub werdet Ihr mit Sicherheit noch heute viele Leute mit einfachen Stöcken und Schnüren stippen sehen. Während einem Angelurlaub in Frankreich schenkte uns ein befreundeter Angler noch letztes Jahr eine zweiteilige Bambusrute. Wir haben hiermit während der Angelreise die meisten Fische gefangen und es macht einfach nur Spass mit so einer Rute zu angeln. Am Ende durften wir die antike Angelrute als Andenken an die schöne Zeit behalten.


Fliegenruten


Die Entwickelung von gespliessten Fliegenruten, die zur Spitze hin konisch zuliefen, machten es möglich, seinen Köder zu werfen. Eine Kombination aus Gewichtseinsparung, Flexibilität und Verringerung der Kopflastigkeit liessen die ersten Angelruten entstehen wie wir sie heutzutage benutzen. Fliegenruten gibt es noch immer als gespliesste Holzrute zu kaufen und eine gewisse Nostalgie kauft man gleich mit. Auch Holzkescher gehören zum Fliegenfischen, da sie immer treiben und auch hier gibt es echte Meisterwerke.


Stippruten


Stippruten sind in der einfachsten Form nur ein gerader Stock aus Bambus, an dem ein Stück Schnur und Angelhaken befestigt wird. Mehr braucht man nicht um seine ersten Fische zu fangen. In Deutschland wird man hiermit wohl eher schräg angeguckt. Im Angelurlaub ist das Angeln mit selbsgebauten Stippruten ganz normal.
Moderne Stippruten bestehen aus mehreren Teilen und sind manchmal 7m und länger. Einfache Teleskopmodelle eignen sich hervorragend als Angelrute für alle Fälle. So eine Rute kann man inklusive Vorfächer in jeden Kofferraum packen und somit währernd jeder Angelreise überall schnell ein paar kleine Fische stippen. Zum Angeln auf Köderfische sind Stippruten sehr gut geeignet.


Spinnruten


Spinnrute

Wer sich eine gute Spinnrute zulegt kann hiermit sehr viel mehr wie nur Spinnangeln. Spinnruten kann man auch zum Grundangeln oder schweren Posenangeln einsetzen. Bei einer Spinnrute wird die Angelrolle im unteren Drittel montiert und man hat einen Rutengriff. Spinnruten mit Korkgriff fühlen sich besonders angenehm an. Eine (Spinn)rute sollte immer gut ausgewogen mit der Angelrolle in der Hand liegen. Wir bevorzuge immer eine möglichst leichte Rute und Rolle umso mehr Gefühl bei den Anbissen zu haben. Am Forellenteich ist mit einer leichten Spinnrute der Spass garantiert.
Unsere absolute Lieblingsrute kommt aus der Kollektion von 'Jan Eggers' und ist von Rapala produziert. Nach drei Tagen bitten und betteln gab er nach und verkaufte uns seinen ersten Protoypen der Rute, das Modell - Seriennummer 123- hat uns seitdem nie enttäuscht.


Karpfenangeln


Grundruten bzw. Karpfen und Wallerruten stellen eine weitere Besonderheit dar. Das untere Teil der Rute ist verhältnismäßig länger zu anderen Ruten. So setzt man beim Wurf und Anhieb mehr Kraft. Der Rutengriff ist oft unterbrochen zwischen Rolle und letztem Handteil. 12ft. entsprechen einer normalen Rute und 13ft. sind die längeren Modell für extra weite Würfe. 2lbs. ist ein leichte Karpfenangel, über 3lbs. spricht man von einer schweren Rute. Es gibt sehr hochwertige englische Karpfenangeln, bei denen man die Rutenspitze bis an den Rutengriff ziehen kann, ohne dass die Rute Schaden nimmt. Weitere Informationen zum Karpfenangeln findet Ihr hier.


Brandungruten


Ruten zum Brandungsangeln erinneren sehr stark an Ruten zum Karpfenangeln. Die Ruten sind allerdings länger und haben ein höheres Wurfgewicht. Hier zählt vor allem Entfernung und weniger die Drilleigenschaften. Durch das hohe Wurfgewicht kann man gute Brandungsruten auch im Fluss zum Wallerangeln einsetzen. Durch die extra Länge fällt es leichter die Schnur aus der Strömung zu halten. Karpfenruten von 3lbs. und mehr, eignen sich auch zum Einsatz als Brandungsruten.

Brandungsruten

Brandungsruten sieht man oft mit leuchtender Spitze. Auch sogenannte Aalglöckchen kommen zum Einsatz. Zur Bisserkennung in der Nacht benutzt man Knicklichter oder spezielle batteriebetriebene Bissanzeiger mit Leuchtdiode. Eine farbige Rutenspitze macht die Bisserkenung zusätzlich einfacher. Ein gutes Set Brandungsruten inkl. Rollen und Dreibein muss sicher nicht teuer sein. Zubehör bekommt man günstig in Küstennähe bei den vielen Angelläden.


Matchruten und Forellenruten


Angelruten zum Match- und Forellenangeln sind echte Allround Ruten. Man kann hiermit sicher sehr gut die jeweiligen Zielfische fangen. Genauso gut eignen sich die Ruten, vor allem die Teleskopmodelle, um im Angelurlaub seine Fische an den unterschiedlichsten Gewässertypen zu fangen. Der Vorteil von Matchruten sind die farbigen Rutenspitzen. Genau wie beim Brandungsangeln kann man einen Anbiss schnell erkennen. Viele Matchruten werden mit verschiedenen Spitzen geliefert. Andere Namen sind Feederruten und Winkelpicker. Ein solches Angelset eignet sich sehr gut für Anfänger und kostet kein Vermögen. Hier gibt es eine günstige Allround Angelrute mit Feederspitze.


Rutenhalter


Eine gute Fixierung der Angelrute macht es möglich immer schnell den Anhieb zu setzen und jeden Biss gut zu erkennen. Die Möglichkeiten hierzu sind sehr unterschiedlich und reichen von einem Stück Holz mit Astgabel bis hinzu schweren Edelstahl Rod-Pods. Man sollte seine Rutenhalter immer der jeweligen Situation anpassen und nie eine Rute unbeaufsichtigt liegen lassen. Wer im Angelurlaub an Nord- und Ostsee ist kann sich dort in den Angelläden oft kostengünstig stabile Brandungsrutenständer kaufen. Die Rutenhalter sind auch perfekt zum Wallerangeln geeignet. Hier ein kleines Model zum Aalangeln. Für eine lange Angelrute sollte der Ständer mindestens 1,40m lang sein. Nur so bleibt genug Platz für den Erdspiess um bei einem Biss genug Unterstützung zu bieten.


Rodpod Karpfenangeln

Hier findet Ihr eine Übersicht von guten Rod Pods und anderen Rutenhaltern.Bei einem Rodpod sollte man immer darauf achten das alle Beine guten Halt haben. Rodpods aus Edelstahl haben ein grösseres Gewicht und stehen immer stabil. Günstige Modelle mit sehr dünnen Beinen verlieren schnell das Gleichgewicht - auf Dauer und in extremen Situationen ist man immer besser mit einem stabilen und gut verarbeiteten Rodpod bedient. Modelle von 'Fox' zBsp. haben Beine die durch einfache Stormsticks auszuwechseln sind. So kann man selbst an sehr steilen Ufern sicher seine Rute aufstellen. Beim fischen mit der Feederrute oder beim Brandungsangeln ist der Rutenhalter auch besonders wichtig. Hier kommen oft Dreibeine zum Einsatz. Mit einem Adapter und drei Stormsticks kann man sich einen Dreibein selber bauen und beliebig variieren. Eine weitere Adapter macht aus einem Dreibein oder Stormstick ein Kamerastativ mit unbegrenzten Möglichkeiten: 1/4 Zoll - 3/8 Zoll Gewinde Adapter.


Bissanzeiger


Elektronische Bissanzeiger sind nicht an jedem Angelgewässer erlaubt, bzw. erwünscht. Bitte erkundigt Euch vor Eurem Angelurlaub über alle Regeln an den jeweiligen Gewässern. Anbei eine Übersicht mit Links zu Angelscheinen und Vorschriften in den verschiedenen Ländern während einem Angelurlaub. Eine Pose oder eine Rutenspitze kann auch ein Bissanzeiger sein. Ein klassischer Bissanzeiger ist ein Stück Holz das man unter die Rute hängt.


Handangel


Eure Hände bzw. Finger sind die empfindlichsten und von Anglern am längsten genutzten Bissanzeiger. Erst viele Jahre später kamen auch Posen und schwimmende Gegenstände zur Bisserkennung zum Einsatz. Ebenso (teure) Angelruten und Rollen sind sicher keine Grundvoraussetzung um Fische zu fangen. Ein Stück Schnur und ein Haken mehr braucht man nicht. Am Anfang reichen schon ein paar Meter Nylonschnur und eine Glasflasche aus. Festknoten nicht vergessen und ab geht's.


Delkim und Co.


Elektronische Bissanzeiger sind gut, wenn sie richtig benutzt und zum richtigen Zweck eingesetzt werden. Wer denkt, dass er durch das Piepen nachts einen guten Wecker beim Angeln hat, liegt falsch! Man sollte zu jeder Zeit schnell eingreifen können und auf die ersten Signale reagieren. Wenn Ihr Eure Bissanzeiger zu laut einstellt stört Ihr Mitangler und Natur. Ein tiefer Ton bei mittlerer Lautstärke sollte immer gut zu hören sein, wenn Ihr Euch in Reichweite der Ruten befindet. Der Sinn eines elektronischen Bissanzeiger ist vor allem einen Biss auf Grund schnell zu registrieren und je nach Art des Anbiss richtig zu handeln. Die wichtigste Eigenschaft ist die Wasserfestigkeit. Das Merkmal hierzu wird wie folgt angegeben: IP-Schutzklasse. Die erste und zweite Zahl gibt hierbei an, gegen was Euer Bissanzeiger alles geschützt ist. Fehlt die Kennzeichnung komplett, ist das meist keine gutes Zeichen. Hier gibt's mehr Info's zum Karpfenangeln und zum fischen mit Bissanzeigern.



Petri Heil und Gute Reise - auf eine spannende Saison 2020 - Startseite


Angelurlaub Tipps Team Deutschland